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Zusammen macht es Spaß

Stephanie Kaut, 01.06.2018

Zusammen macht es Spaß

Seelauscher-Wochenende auf dem Höchsten vom 04.05 bis 06.05.2018.

Endlich war es wieder soweit. Durch die Unterstützung der AOK konnten sich Familien mit ihren hörgeschädigten Kindern treffen. Auch einige junge Erwachsene mit Hörbeeinträchtigung waren wieder dabei.

Am Freitag kamen alle so nach und nach auf den Höchsten an. Unser junger angehender Koch, Lars, verwöhnte uns abends mit Kässpätzle. Die Kinder freuten sich, unter Gleichbetroffenen zu sein und hatten schon am ersten Tag viel Spaß zusammen. Die jungen Erwachsenen, auch hörbeeinträchtigt, die sich schon länger kennen, freuten sich über das Wiedersehen. Die Eltern kamen schnell in den Austausch, vor allem über das Thema Inklusion an den Schulen.

Danach wurden Punkte gesammelt für unseren Film: „Die alltäglichen Probleme der hörgeschädigten Kinder in der Schule“, welchen die Jugendlichen mit den Kindern drehen wollten.

Am Samstag nach dem Frühstuck wurde der Film gedreht. Der Essraum wurde in ein Klassenzimmer verwandelt und die jungen Erwachsenen wurden zu Lehrern, die die Kinder unterrichteten.

Nach dem leckeren Mittagessen, von Lars vorbereitet, kam Herr Watter, Förderlehrer von der Sonderpädagogischen Schule am Wolfsbühl Wilhelmsdorf, um mit den Kindern auf Schatzsuche zu gehen. Im Vorfeld hatten wir einige Stationen geplant, an denen die Kinder wieder etwas mehr in die Gebärdensprache eingeführt wurden. Alle hatten viel Spaß und wir bekamen noch Besuch von Bonny, Mutter mit CI und Lehrerin in Wilhelmsdorf, die 2 Eseln mitbrachte. Abends wurde gegrillt und die Kinder spielten und tobten draußen fast bis in die Nacht.

Am letzten Tag nach dem Frühstück kamen 2 Clowns (Klinikclowns) zu uns, unter dem Motto: „Man muss nicht gut hören können, um Spaß zu haben“. Nach einer lustigen Vorstellung beschäftigten die Clowns sich individuell mit den Kindern und spielten mit ihnen. Die Kinder fanden es lustig und es war für sie auch nicht anstrengend, da diesmal die Sprache nicht im Vordergrund stand, sondern mehr die Mimik und die Körpersprache. Am Schluss gab es noch Restessen und schließlich mussten wir uns leider verabschieden.

Allen Kindern hat es wieder so gut gefallen, dass sie am liebsten noch länger geblieben wären. Aber zur Beruhigung, nächstes Jahr planen wir wieder ein Wochenende auf dem Höchsten mit einem schönen Programm.

Vielen Dank an die AOK die dieses erfolgreiche Projekt unterstützt hat. Unser Dank geht auch an die jungen Erwachsenen, die den Film gedreht haben, an Lars unseren Koch der uns so gut bewirtet hat, an die Eltern, die es möglich gemacht haben, dass die Kinder sich getroffen haben, an Herrn Watter, die Klinikclowns und Bonny mit ihren Eseln auch ein herzliches Dankeschön.

Für die Seelauscher,

Christine Müller

Vorstandsmitglied

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